
In Berlin und Brandenburg erwarten wie stets spannende Ausstellungen ihr Publikum. Der Blick auf die Themen gleicht dem Blick in ein Kaleidoskop! Wir stellen Ihnen hier vier sehenswerte Schauen vor.
Von Odesa nach Berlin – Europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts

Gemäldegalerie
Bis zum 22. Juni 2025
Kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine wurden die bedeutendsten Werke des Odesa Museums in ein Notlager gebracht, um sie zu schützen:: Gemälde europäischer Maler des 16. bis 19. Jahrhunderts, unter ihnen Frans Hals, Domenico Morelli, Andreas Achenbach.
60 Werke aus Odesa treten in dieser Präsentation mit 25 Arbeiten aus den Berliner Gemäldesammlungen in einen Dialog – als Ergebnis einer außergewöhnlichen Kooperation und ein Zeichen der Solidarität.
Lange Finger – Falsche Münzen – Die dunkle Seite der Numismatik

Bode-Museum
Bis zum 21. September 2025
Ebenso alt wie das geprägte Geld sind die damit verbundenen Verbrechen: Münzen und Medaillen aus edlem Metall verlocken zu Diebstahl, Raub und Unterschlagung. Falschmünzen für den Geldumlauf untergraben das Vertrauen in Währungen. Bereits seit der Renaissance werden außerdem Münzfälschungen speziell für Sammler*innen hergestellt. Gerade für sie ist es heute, während die Bedeutung des Münzgeldes im Alltag abnimmt, eine besondere Herausforderung, die Fälschungen zu erkennen.
Mode aus Paris – Schenkung Erika Hoffmann

Kunstgewerbemuseum
Bis zum 14. Dezember 2025
Für die Kunstsammlerin und Textilunternehmerin Erika Hoffmann war die Pariser Mode stets eine bedeutende Inspirationsquelle. Durch ihren Beruf und ihr Interesse an zeitgenössischer Mode und Kunst war sie in Künstlerkreisen bestens vernetzt. Sie reiste regelmäßig in die Modehauptstadt, um die Boutiquen der Designer zu besuchen. Zweiundzwanzig ihrer dort erworbenen Outfits schenkte sie nunmehr dem Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin, das diese erstmals präsentiert.
www.smb.museum
IM DIALOG – Sammlung Hasso Plattner: Kunst aus der DDR
Das Minsk, Potsdam
Bis zum 10. August 2025

Die nunmehr zweite Sammlungspräsentation des Kunsthauses setzt auf den Dialog als Herangehensweise an die Kunst der ehemaligen DDR: In zwei Ausstellungskapiteln werden die unterschiedlichen Perspektiven der Kunstschaffenden und die Kontexte beleuchtet, in denen die Arbeiten entstanden sind. Sie zeigen die Problematik der Kunstgeschichte und Kulturpolitik der DDR, mit ihrer Dynamik zwischen Ausdruck und Rückzug, zwischen Aussprechen und Schweigen.
www.dasminsk.de