Nah und wunderbar

Leuchtturm am Ellenbogen - Foto: Sylt Marketing / Dominik Täuber

//GESPONSERT – Wo das Glück unserer Träume greifbar ist, das kann ein Platz am anderen Ende der Welt sein oder direkt um die Ecke. Jeder hat seine Sehnsuchtsziele, die er gerne einmal besuchen oder wiedersehen möchte. Jetzt in der Ferienzeit ist es für viele ein weit entfernter Urlaubsort. Manche möchten oder können aber nicht weit fahren oder sind noch unentschlossen. Wir können da vielleicht eine Entscheidungshilfe leisten: Frei nach dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen …“ stellen wir Ihnen ein paar nahe Sehnsuchtsorte vor, die Sie begeistern werden.

Oft ist schon der Weg Teil des Ziels. Denn egal, ob man mit dem Auto oder dem Zug auf Deutschlands beliebteste Insel anreist, es ist ein Erlebnis. Vor allem beim ersten Mal, wenn sich gewissermaßen das Meer teilt und man über den Hindenburgdamm von Niebüll nach Westerland fährt. Dort angekommen, ist man sofort von diesem quirligen Ort, in dem fast die Hälfte der insgesamt 18.000 Einwohner leben, begeistert. Selbst in der Vor- und Nachsaison pulsiert das Leben rund um den Bahnhof, auf der Strand- und natürlich der Friedrich- Ebert-Straße. Boutiquen, Cafés und Restaurants säumen die Fußgängerzone bis hin zur Hauptattraktion des Ortes: dem endlos langen Sandstrand mit seinen Dünen. Auf den Holzstegen und auf der Promenade kann man den Blick über die endlos weite Nordsee genießen und sich den frischen Wind um die Nase wehen lassen. Wenn es noch zu kalt für ein Bad in der Brandung ist, kann man wahlweise auch in die Sylter Welle gehen, der Spaßfaktor ist dabei garantiert. Einen perfekten Blick auf die See hat man auch vom Strandhotel Sylt, das direkt hinter den Dünen zu finden ist und ruhig, aber dennoch zentral liegt. Für mich die perfekte Unterkunft auf der Insel.

Friesenhaus in Keitum – Foto: Sylt Marketing / Andreas Hub

Natürlich hat Sylt noch viel mehr zum Entdecken als die „Inselhauptstadt“
Westerland. Eine kompakte Inselrundfahrt startet täglich am Bahnhof und führt zuerst über Wenningstedt nach List. Das Seebad im äußersten Norden der Insel punktet mit dem 40 Kilometer langen „Sylter Strand“, der bei Surfern wegen seiner Wellen beliebt ist. Im Hafen starten die Fähren und die Lister Tonnenhalle, eine kleine Einkaufshalle der besonderen Art, verführt zum Shoppen. Ein Muss ist dann natürlich auch noch ein Fischbrötchen bei Gosch. Einen Besuch wert ist auch das Erlebniszentrum Naturgewalten. Weitere Anlaufstellen der Tour sind der Promi- Hotspot Kampen mit der Sylter Institution, dem Café „Kupferkanne“, das schöne und geschichtsträchtige Kapitänsdorf Keitum, das beschauliche Morsum, das wasserumtoste Hörnum und Rantum. Letzteres befindet sich an der dünnsten Stelle der Insel – nur etwa 550 Meter trennen dort die Nordsee vom Wattenmeer. In Hörnum ist die Attraktion des Ortes die Rundwanderung um die Hörnum-Odde. Hier an der äußerten Südspitze stoßen das Wattenmeer und die Nordsee aufeinander und bescheren dem Besucher ein unglaubliches Naturschauspiel.

So hat jede Region, jeder Ort einen ganz individuellen Reiz und lässt Sylt zu einem Sehnsuchtsort werden, der nur ein paar Stunden entfernt ist, aber so viele Urlaubsträume wahr werden lässt. www.sylt.de

Viel Natur und ein Schloss

Riesige Felder, durchzogen von Wassergräben, dazwischen knorrige Weiden, niedrige Büsche und verstreut liegende Gehöfte – das Oderbruch fasziniert und ist bei Radlern besonders beliebt. Die Region durchziehen gleich mehrere gut ausgebaute Radwege, so der Oderbruchbahn- Radweg und ein Abschnitt des Oder-Neiße-Radwegs. Neuhardenberg sollte in jedem Fall auf dem Oderbruch- Besuchs-Plan stehen. Wer zum ersten Mal hierher kommt, ist überwältigt von der Schönheit des strahlend weißen Schlosses in einer weitläufigen Parklandschaft. Geschaffen haben das drei ganz Große: Die Dorfkirche ist das Erstlingswerk von Baumeister Schinkel. Er ließ auch das einst barocke Schloss 1823 klassizistisch umgestalten. Den 17 Hektar großen Schlosspark gestalteten die Gartenkünstler Hermann Fürst von Pückler-Muskau und Peter Joseph Lenné. Heute ist das Schloss mit seinen beiden Kavaliershäusern ein Hotel, das in seiner Klarheit und Eleganz alle Voraussetzungen bietet, Ruhe zu finden, Natur zu genießen und offen für Neues zu sein. Wohl gerade deshalb ist Schloss Neuhardenberg ein begehrter Ort für Feiern und Tagungen. Stille, Natur und die Weite der Landschaft bringen neue Gedanken und machen den Kopf frei für Ideen. Das Team um Gastgeber Sebastian Insten ist dabei ein erfahrener Partner, das Herausforderungen gern annimmt und eigne Vorstellungen einbringt. In einem der Flügel befindet sich die gerade neu gestaltete ständige Ausstellung zur Geschichte des Ortes zwischen der Trockenlegung des Oderbruchs, preußischen Staatsreformen, dem Widerstand gegen das Hitlerregime und dem sozialistischen Musterdorf Marxwalde.

Schloss Neuhardenberg – Fotos: Stiftung Schloss Neuhardenberg, Fotokraftwerk

Schwerpunkte des Neuhardenberger Veranstaltungsprogramms mit Ausstellungen, Lesungen, Debatten, Konzerten und Theateraufführungen sind in diesem Jahr das Ende des 2. Weltkriegs, die deutsche Wiedervereinigung vor 30 Jahren und der 250. Geburtstag Ludwig von Beethovens. Künstler wie Martina Gedeck, Maria Farantouri, Klaus Hoffmann, Axel Prahl und viele weitere treten auf. Und vor oder nach der Kultur? In der Brennerei erlebt der Gast bei einer modernen Landhausküche, wie die Region schmeckt. Oder ein Picknick im Park? Denn hier ist das Betreten des Rasens ausdrücklich erwünscht. Ein opulenter Picknickkorb in verschiedenen Varianten samt Geschirr und Decke, ist von Mai bis September auf Vorbestellung (Tel.: 033476 600-0) erhältlich. www.schlossneuhardenberg.de

Tropische Inseln, Wald und Wasser

Indoor-Regenwald des Tropical Islands – Fotos: Tropical Islands

Nur eine Zugstunde südlich von Berlin warten Südsee, Palmen und Sandstrand 365 Tage im Jahr auf aktive, faulenzende, erlebnishungrige und abenteuerlustige Besucher. Der 100.000 qm große Abenteuerspielplatz von Tropical Islands ist ein Urlaubsparadies für Familien oder zu zweit. Die Region ringsum lockt zu Entdeckungen. Weit über 50.000 Pflanzen bilden die tropische Vegetation im weltweit größten Indoor- Regenwald. Früchte wie Bananen und Papayas gedeihen hier, im Mangroven-Sumpf tummeln sich Rotflossen- und Haiwelse, schwarze Pakus oder asiatische Arowanas. Zu Erholung und Entspannung lädt Europas größte tropische Sauna-Landschaft vor einer exotischen Kulisse ein, die von Tempelanlagen des Weltkulturerbes inspiriert ist. Tropical Islands punktet mit Deutschlands höchstem Wasserrutschen-Turm, dem ganzjährig geöffneten Außenbereich AMAZONIA, dem großen Wasserspielplatz „Jungle Splash“ und einem Rutschvergnügen verteilt auf acht verschiedene steile Abwärtswege. Im vergangenen Sommer kam der Surf-Simulator Pororoca hinzu, auf dem durch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen sowohl Surf-Neulinge als auch professionelle Wellenreiter ihre Fähigkeiten trainieren können. Es ist eines der Erfolgsgeheimnisse der tropischen Inselwelt, dass immer wieder neue Attraktionen hinzukommen, sodass auch Wiederholungstäter voller Entdeckerlust über die tropischen Inseln streifen können.

Wer länger als einen Tag bleibt, sollte die Gegend erkunden. Zum Biosphärenreservat Spreewald ist es nicht weit, weniger bekannt ist der Unterspreewald, der kleine Bruder vom Oberspreewald. Fernab vom Massentourismus lockt eine einzigartige Naturlandschaft. Fahrräder für persönliche Erkundungstouren können in Tropical Islands ausgeliehen werden. Die Region ist schön platt, keine anstrengenden Bergtouren, aber gut ausgebaute Radwege entlang der Spree und vieler kleiner Teiche. Der bekannteste ist der 250 km lange Gurkenradweg, dessen (wir wagen den Superlativ!) schönster Wegeabschnitt zwischen Lübben und Schlepzig liegt. Auch in Wanderschuhen können Gäste den Unterspreewald entschleunigt erkunden. Eine der faszinierendsten Wanderrouten führt von Schlepzig aus nach Krausnick und Groß Wasserburg in den Bergspreewald. Diese durch die letzte Eiszeit geschaffene Hügel- und Wasserlandschaft ist ein Refugium für Wanderer und Walker. Vom Aussichtsturm auf dem 144 Meter hohen Wehlaberg zeigt sich die ganze Schönheit der Region. Und wer genug geradelt oder gewandert ist, kann am Abend im Palm Beach Restaurant speisen.

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