Es werde Licht

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Alle Jahre wieder werden die Tage in der kalten Jahreszeit kürzer und wir haben Lust, es uns zu Hause gemütlich zu machen. Neben kuschligen Sofas, Decken und Kissen spielt das richtige Licht dabei eine entscheidende Rolle. Das nur wenige Tageslicht muss durch eine passende Beleuchtung ergänzt werden. Natürlich ist es dabei auch wichtig, ob wir die Lichtquelle zum Lesen, Kuscheln, Kochen oder Arbeiten brauchen. Für jede Variante gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Modellen. Wir haben wir Sie ein paar Leuchten-Looks recherchiert.

So vielfältig wie die Interior-Stilrichtungen, so vielfältig sind auch die Lichtideen dazu. So sind beispielsweise gerade besonders der Ethno-Look, der Natural-Chic, kreative Lichtideen aus Beton, das Shabby-Metall-Flair oder der Vintage- Charme angesagt. Ansonsten sind natürlich die zeitlosen Klassiker wie Deckenfluter, Hängeleuchten, Bogenlampen und indirekte LEDs weiterhin beliebt.

Ob wir uns in einem Raum wohlfühlen, hängt stark von der jeweiligen Beleuchtung ab. Dabei entfaltet das Licht je nach Intensität eine andere Wirkung: Während eine helle, fokussierte Lichtquelle die Konzentration fördert, sorgt eine indirekte, weiche Beleuchtung für Wohlfühlatmosphäre. Besonders einfach lässt sich die gewünschte Lichtstimmung mithilfe von Dimmern zaubern. Kuschelig und gemütlich, strahlend hell oder ein leuchtender Akzent im Raum – alles ist möglich.

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Angesagte Farben sind gerade Curry und Kurkuma, Senf und Pfeffer, die sozusagen von innen wärmen. Diese Farbpalette ist genau die richtige Rezeptur, um Räume auf wohnliche und kuschelige Temperatur für den Herbst und Winter zu bringen – nicht nur beim Interior, den Wandfarben, Decken und Kissen sowie Accessoires, sondern auch bei Lampen: Lochmuster, Gold-, Kupfer- und Rosttöne – sie gehören zum Ethno- Look und bringen einen Hauch von Marokko und Orient in die Wohnräume. Und für warme Lichtstimmungen mit tollen Mustern an Decke und Wänden sorgen sie obendrein. Ganz im Einklang mit der Sehnsucht nach fremden Ländern kommen Lampenschirme daher, die von exotischen Tieren getragen werden. wie z. B. einem Elefanten. Darüber hinaus sind natürliche Materialien in warmen Holztönen weiterhin in jedem Raum beliebt. Dabei werden gewachsene Äste für aktuelle Leuchten-Kollektionen ebenso gern verwendet wie Treibholz. Und sogar Second-Hand-Unikate stehen im Rampenlicht der Designer. Einen besonderen Blickfang bieten antik anmutende, massive Metallleuchten im Used-Look, die gut in Lofts oder hohe Räume passen und Retrocharme verbreiten. Eine Shabby-Note erhalten sie durch eine patinierte Oberfläche.

Nicht gemütlich, aber chic

Foto: Pixabay

Kreative Lichtideen aus Beton und Zement sind beliebter denn je. Und die Designer überraschen uns mit immer neuen Formen und Material mixen. So überzeugt der geradezu schroff minimalistische Zusammenschluss eines gezackten Zementsockels mit einem Filamentleuchtmittel ebenso wie die massiv graue Hommage an den traditionellen Milchbauernhof in Form einer beleuchteten Kanne aus Beton. Auch die Kombination einer minimalistischen Betonfassung mit einer Filament- Lampe mit pink getöntem Glas erweist sich als besonderer Hingucker, der Gegensätze vereint. Dass Tisch- und Stehleuchten auf drei Beinen ein beliebter Eyecatcher sind, ist nichts Neues. Wohl aber ihre kreative Weiterentwicklung mit immer neuen Lampenschirm-Formen und Materialien: von goldenen Glaskreationen mit Retro-Touch über ausgefallene Schirme im Cage-Design bis zu leuchtenden Schmuckstücken aus Samt. Vielseitig kombinierbar für fast jeden Wohnraum.

Beleuchtungskonzepte

Bei den meisten von uns heißt es „Lampe an, Lampe aus!“ – dabei braucht es gar nicht viel, um Licht überlegt und atmosphärisch einzusetzen. Schon mit kleinen technischen Maßnahmen und einem intelligenten Beleuchtungskonzept lassen sich Lichtquellen nicht nur bedarfsgerecht an- und ausschalten, zeitlich programmieren oder dimmen. Ihr Einsatz spart auch Energie, gewährt Sicherheit und erhöht den Komfort. Egal ob im Neubau oder als Modernisierung – eine durchdachte Planung der smarten Lichtsteuerung ist bereits die halbe Miete. Dafür stellt man am besten die eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt: Wo wird viel Helligkeit benötigt, wann passt warmes Licht? Wie werden einzelne Räume genutzt? Tipps und Inspirationen zu den Einzellösungen und wie man diese mit nützlichen Elementen kombinieren kann, liefert das Portal „das intelligente zuhause“. Hier erfährt man etwa, dass in einigen Räumen die Kombination mit Bewegungsmeldern Sinn macht, Energiesparhelfer nachts den Weg zum Bad oder den Haustürbereich erhellen. So fühlt man sich stets sicher. Hochwertige Zeitschaltuhren setzen zusätzlich die Räume abends automatisch ins rechte Licht und regulieren die Jalousien im gewünschten Moment. Der Clou: Wer seine Lösungen innerhalb einer Gebäudesteuerung vernetzt, kann gleich ganze Szenarien definieren und auf Abruf starten. So ist eine „Candle-Light“-Atmosphäre ebenso programmierbar wie ein „Urlaubs“-Szenario, bei dem das Haus bei Abwesenheit vollautomatisiert beleuchtet wird und somit bewohnt aussieht. Was sonst noch alles möglich ist und wie das individuelle Lichtkonzept sicher verwirklicht werden kann, das verrät der Elektrofachmann Ihres Vertrauens.

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