Neue Schwarze Romantik

Martin Eder, A Raindrop Falling Into the Sea, 2017, Öl auf Leinwand, 50 x 35 cm, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, VG Bild Kunst, Bonn 2017, Repro: Uwe Walter, Berlin

//GESPONSERTER ARTIKEL – In dieser Ausstellung stimmt etwas nicht. Alles um uns herum versinkt im Chaos und für die Kunst erwachsen daraus Chancen in blanker Undurchschaubarkeit.

Ganz bewusst erwecken Bilder, Objekte und Videos den Anschein dunkler Geheimnisse, indem sie Realität und Surrealität vermischen. Dadurch wird ein Klima der Verunsicherung, des Zweifels und des Ungefähren erzeugt. Aber so wie viele Menschen den Kommentatoren und Faktenprüfern nicht vertrauen und an ihre eigenen Wahrheiten glauben, treiben auch die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken ein listiges Spiel mit der Wahrnehmung, vielleicht auch mit den Ängsten ihres Publikums und seinen kollektiven Fantasien.

Die 34 ausgewählten Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Österreich, Norwegen, Schweden, Dänemark, Tschechien, Ungarn, Rumänien, den Niederlanden, den USA und Großbritannien sprechen all die Themen an, die die Welt bewegen. Die Gewöhnlichkeit des Bösen. Die kriminelle und zugleich distinguierte Art der Macht. Die glatten Oberflächen der Begierden. Die finster in den Untergrund gebetteten Geschäfte und amoralischen Netzwerke. Sie zeigen dabei, wie die Handelnden mit dem Abgründigen verschmelzen. Mit dem Konzept von „Neue Schwarze Romantik“ wird der Versuch unternommen, zeitgenössische Strömungen zwischen progressivem Dark Wave und Finsterstrategie ins Blickfeld zu rücken.

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