Treffpunkt Hoffest

Partystimmung in den Innenhöfen des Roten Rathauses

Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Diplomatie, Kultur, Medien und Sport, kulturelle und kulinarische Hochgenüsse, erlebbare Berlin-Vielfalt, die historische Atmosphäre der Rathaushöfe und früh sommerlich-heiteres Wetter – das 16. Berliner Hoffest am 31. Mai vereinigte alle Zutaten für einen erlebnisreichen Abend.

Der Einladung von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller und Partner für Berlin folgten rund 3.500 Gäste, darunter Unternehmer, Wissenschaftler, Ehrenamtler, Botschafter aus aller Herren Länder, Mitglieder des Bundestages, Künstler … Sie alle kamen zur größten und prominentesten Netzwerkveranstaltung der Hauptstadt. Unmittelbar nach dem Vorempfang informierte sich der Regierende Bürgermeister gemeinsam mit den Geschäftsführern von Berlin Partnern, Dr. Stefan Franzke und Andrea Joras, an den Ständen der Berliner Unternehmen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Dienstleistungsbereich, Kultur, Gastronomie und Hotellerie über das Leistungspotenzial made in Berlin. Mehr als 85 Kooperationspartner aus allen Branchen, darunter viele Berlin-Partner, sorgten mit vielgestaltigen Aktivitäten und originellen Ideen dafür, dass der Abend bunt, appetitlich, genussreich und fröhlich wurde. Viele Unternehmen nutzten die Möglichkeit, ihr Profil und ihre Produkte zu präsentieren und zeigten damit zugleich, dass Berlin gute Bedingungen für Kreativität und Wachstum bietet."

Wie genussreich sich das isst, erlebten die Gäste in der Cookingarea mit kulinarischen Köstlichkeiten von Berlins Meistern am Herd. Der schmackhafteste aller hauptstädtischen Wettbewerbe, die „Berliner Meisterköche“, feiert in diesem Jahr 20. Geburtstag. Gleich 20 Meisterköche, darunter Hoffest-Stammakteure wie Thomas Kammeier, Markus Semmler oder Matthias Buchholz. Zwischen 18 Uhr und Mitternacht kochte die Berliner gastronomische Elite Köstlichkeiten zwischen Fisch- und Fleischgerichten, vegetarische Speisen und süßen Versuchungen. Die Markthalle Neun servierte Mini-Cheesecake und Pastei de Nata (Blätterteig-Vanillecreme-Törtchen), Matthias Buchholz servierte gebratenen Spargel mit Pfifferlingen, Spargelschaum und Brunnenkresse. „Das hat sich diesmal so ergeben“, lächelt der Berliner Meisterkoch von 2003 und fügte hinzu: „Natürlich wird es auch bei diesem Hoffest wieder einen kleinen internen Wettstreit geben, wer denn am schnellsten ausverkauft ist. Der schaut dann den anderen Köchen über die Schulter. Ansonsten gibt es aber keine Konkurrenz unter uns allen. Die meisten von uns kennen sich schon sehr lange und wir freuen uns jedes Mal, wenn wir uns bei Veranstaltungen wie dieser begegnen.“

Oper, Klassik, Pop und Kabarett – auf der Hofbühne zeigten Künstler die bunte Vielfalt des hauptstädtischen Kulturlebens. Stadtbekannte Künstler wie Solisten und das Kammerorchester der Komischen Oper, die Jazz Combo der Deutschen Oper Berlin, die Schauspieler Daniel Kahn, Hampus Melin und Christian Dawid vom Maxim-Gorki-Theater, die ACADEMY-Bühnenkunstschule aus Kreuzberg, die Gruppe Grotest Maru mit Parada Narrnia, der Berliner Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI, der Tänzer und Performer Dean Reeve, der britische Gesangssolist Olivier Erie St. Louis vom Friedrichstadtpalast, Irmgard Knef, Alterspräsidentin des deutschen KabarettChansons und fast echte Schwester von Hildegard Knef, sorgten für beste Unterhaltung. Der Hausherr indes hatte einen recht unruhigen Abend, denn die Kanzlerin rief die Länderchefs zum „Energiegipfel“ ins Kanzleramt.

Viel Energie benötigte der Regierende dann auch für den Rückweg, denn zur üblichen Rushhour kam noch Verkehrsbehinderungen, ausgelöst von Demonstranten. Berlin eben. Als Michael Müller zu späterer Stunde mit Ehefrau Claudia über das Hoffest bummelte und viele Hände schüttelte, erntete er großes Lob für etwas, wofür er wirklich nicht verantwortlich war: das heitere Spätsommer-Wetter. GewitterTief Elvira, das am Montag und am Mittwoch für viel Regen in der Hauptstadt sorgte, verschonte an diesem Abend die Berliner City. Aber gerecht ist dieses Lob auf jeden Fall, schließlich bekommt der Regierende auch Kritik für Dinge fernab seiner Aufgaben. Die Planung und Umsetzung des 16. Berliner Hoffestes lag auch in diesem Jahr in den Händen eines stressresistenten Teams von Partner für Berlin, das alle Fä- den zusammenführte, damit die Gäste einen großartigen Abend mit vielen Inspirationen, guten Gesprächen und vielen Leckerbissen erleben konnten.

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