Politisches Zeichen – 65. Berlinale

von Martina Reckermann

Vom 5. bis zum 15. Februar war Berlin wieder der Mittelpunkt der Filmwelt. Zahlreiche Stars wie Helen Mirren, Juliette Binoche, Nicole Kidman, Christoph Waltz und Robert Pattinson gingen über die roten Teppiche. 441 Filme aus 72 Ländern wetteiferten um die begehrten Bären. Ein politisches Zeichen setzte die Jury um Daniel Brühl und Audrey Tautou beim Goldenen Bären, der an Jafar Panahi ging. Der Iraner drehte trotz Berufsverbots seinen Film „Taxi“. Da er seine Heimat nicht verlassen darf, nahm seine zu Tränen gerührte Nichte Hanna (eine der Hauptdarstellerinnen im Film) den Preis entgegen. Silberne Bären als beste Darsteller nahmen Charlotte Rampling und Tom Courtenay in Empfang. Außerdem wurden drei Kameramänner für die Filme „Victoria“ und „Under Electric Clouds“, die Regisseure von „Aferim“ und „Body“ sowie das beste Drehbuch zu „El Boton de Nacar“, dem einzigen Dokumentar lm der Berlinale, ausgezeichnet. Der Filmemacher Wim Wenders erhielt den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk.

www.berlinale.de

 

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